Jamaica - No Problem

Für Marco und mich hieß es also auf nach Jamaika. Schon seit langem hegte ich den Wunsch einmal diese Insel zu besuchen. Die schöne Landschaft und die gute Reggae Musik reizten mich sehr. Von beidem wurde ich auch nicht enttäuscht. Und so ließ sich das neue Jahr bei 28° C im Schatten gut beginnen.

Die Lebensweise der Jamaikaner ist für den Durchschnittseuropäer aber wohl doch sehr gewöhnungsbedürftig. So dass das überall auf der Insel dargestellte Motto „Jamaika – No Problem“ für mich und meinen Mitreisenden anfangs überhaupt nicht, später aber - nach dem Einsatz von einigem Gehirnschmalz -  umso mehr einleuchtend war.

Kurz nach meiner Ankunft am Flughafen in Montego Bay hieß es für mich nämlich schon: „Oh No! Problem!“ Denn mein Gepäck ging auf dem Weg nach Jamaika irgendwie verloren. Soll heißen, ich musste mich drei Tagen lang mit meinen Chicagoer Winterklamotten bei Sommer, Sonne, Sonnenschein zufrieden geben. Ich denke Marco und ich waren gleichermaßen froh als dann endlich mein Koffer am Hotel abgeliefert wurde.

Die zweite und mir auch schlüssigste Interpretation des Jamaika Mottos ist allerdings, dass das Wort „No“ in Jamaika ein Problem ist und vor allem den in Negril tätigen Menschen weitestgehend unbekannt ist. Denn ein simples „No“ war so gut wie nie ausreichend um den Gewerbetreibenden dort zu erklären, dass man weder Lust auf eine Jetski-Tour hat noch einen Joint, geschweige körperliche Liebe erwerben möchte. Und so wurde mancher Strandspaziergang zu einer Herausforderung an das Nervenkostüm von uns beiden.

Allerdings möchte ich jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass ich aus Jamaika nur negative Erfahrungen mitbringe. Das Gegenteil ist der Fall und die Fotos sollten jeden davon überzeugen.

8.1.08 03:29

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