Sports again

Nach dem Wochenende mit Marco und Andi und dem sehenswerten U.S. Fußball beim Länderspiel der US-Boys gegen die Jungs vom Zuckerhut, beschloss ich kurzerhand meine eigenen Fußballschuhe noch mal zu schnüren. Dienstags nahm ich nämlich, nach einem ärztlichen Check, am Soccer Training meiner Collegemannschaft teil. Wohl das erste und letzte Mal. Diese Jungs sind echt fit. Keine Wunder bei 5 Trainings und einem Spiel pro Woche. Das Training hat mich dann wieder daran erinnert, warum ich Schiedsrichter geworden bin. Mein Talent beim Fußball ist eben nicht gerade am Ball.

Vom europäischen Fußball ging es dann am Freitag wieder zum American Football. Denn am Freitag hatte das Geburtstagskind Jackie all ihre Freundinnen zum Footballspiel der High School Mannschaft von ihrem Bruder John eingeladen. Da für das Derby gegen die Nachbarschule ein so hohes Zuschaueraufkommen erwartet wurde, wurde das Spiel im größeren Stadion mitten in Naperville ausgetragen. Im Nachhinein stellte sich dann auch heraus, dass das eine gute Entscheidung war. Vor ca. 10.ooo bis 12.ooo Augenpaaren ging das Spiel für John’s Team leider verloren.

Was mir dieses Spiel allerdings wieder gezeigt hat ist, dass das Football die meisten Zuschauer - falls man die überhaupt als solche bezeichnen kann - nur perifär tangiert. Während ich es bei meinen Besuchen auf dem Betze kaum wage während des Spiels die Toilette aufzusuchen, hatte ich bei dem Football Spiel den Eindruck, dass sich das Publikum mehr bewegt als die Akteure auf dem Spielfeld.

Ähnliches war Dienstags beim Major League Baseball Spiel der Chicago Cubs im heimischen Wrigley Field gegen die Cincinatti Reds zu verfolgen. Baseball ist auch so eine Sportart bei der man nach dem Spiel als Zuschauer eher eine Dusche verdient hat als die Spieler.

28.9.07 03:09

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